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Reisebericht der Aktion Weihnachtspäckli aus der Ukraine

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Meine Reise in die Ukraine

87 300 Päckli sind in der Aktion Weihnachtspäckli 2012 zusammengekommen (davon 314 aus unserer Gegend). Herzlichen Dank allen Spendern. 27 Sattelschlepper transportierten die wertvolle Fracht nach Osteuropa. Rund die Hälfte der Lastwagen fuhr in die Ukraine, ein Drittel nach Moldawien und die restlichen nach Albanien, Bulgarien, Rumänien, Serbien und Weissrussland.

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87 300 strahlende Kinder, Kranke, Behinderte, Rentner und überwältigte Eltern haben wir erreichen können. Zusammen mit vier Teams flog ich von Zürich nach Kiev. Dort trennten sich zwei Teams von uns und reisten in den Südosten der Ukraine weiter.

Mit über 20 Stunden Autofahrt war unser Team am weitesten von Kiev entfernt. Bei eisiger Kälte und einem für uns ungewohnten Schneetreiben kamen wir "Gott sei Dank" gesund und heil in Molnita nahe der moldavischen Grenze an. Die einfachen Häuser und die Ruhe der Landschaft mit den "Schneebergen" haben mich den ganzen Aufenthalt über an Gottes Herrlichkeit und Schönheit erinnern lassen.

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In der Gegend, in der wir uns bewegten, leben 125 000 rumänisch sprechende Ukrainer. Marianne, die Frau eines rumänischen Professors, hat perfekt für uns übersetzt. Der Pastor der örtlichen Baptistengemeinde begleitete uns zu den Familien, in Schulen oder Kindergärten.

Wir als Team waren für die Inhalte bei den Besuchen verantwortlich. Dabei ging es uns darum, nicht einfach ein Päckchen abzugeben, sondern ihnen davon zu erzählen was Gott in unserem Leben getan hat und tut. Dadurch wurden wir als die Schenkenden durch diese Menschen überaus reich beschenkt. Aus den vielen Eindrücken greife ich eine Begegnung heraus, an die ich immer wieder erinnert werde.

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Vor uns sass eine Mutter mit einem behinderten Kind in ihren Armen. Daneben hatte sie noch zwei gesunde Kinder. Sie erzählte uns, dass die Behinderung des einen Kindes bereits nach der Geburt geschah. Normalerweise hört man nach einer solchen Erzählung warum, wie, was etc. Von ihr hörten wir nichts von alledem! Sie sagte einfach, wie dankbar sie sei für die zwei gesunden Kinder und diese Aussage konnten wir ihr wirklich abnehmen, denn in ihrem Gesicht konnte man keine Verbitterung oder Härte erkennen, ganz im Gegenteil, sie war für mich ein "strahlender Mensch". Mir kam einfach die Frage, wie sieht es bei mir in meinem Leben aus? Die Bibel sagt uns in 1. Thess. 5.18 "Seid dankbar in allen Dingen".
Herbert Müller, Diakon

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